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Schmerz, Trauer, Wut, Angst:
Liebeskummer ist nicht nur ein einziges Gefühl. Er besteht aus verschiedenen Phasen und verändert sich ständig. Wissenschaftlich ist das ganz einfach zu erklären: Wenn wir uns verlieben, schüttet unser Körper Glücks- und Bindungshormone aus, die uns einem anderen Menschen besonders nah fühlen lassen. Endet diese Beziehung, fehlen diese Hormone plötzlich. Das Gehirn reagiert darauf ähnlich wie auf einen Entzug. Herzschmerz kann sich also wie ein regelrechter Drogenentzug anfühlen.
Nicht ohne Grund handeln so viele Gedichte, Filme und Songs von Herzschmerz:
Doch wie bekommt man diesen doofen Herzschmerz endlich los?
Die ehrliche Antwort ist: Meistens nicht, indem man ihn ignoriert oder verdrängt. Gefühle, die keinen Raum bekommen, verschwinden selten einfach von selbst.
Auch wenn es schwer fällt, kann es hilfreich sein, den Schmerz zu zulassen und ihn in seiner ganzen Intensität wahrzunehmen. Das bedeutet nicht, dass man im Kummer stecken bleiben soll. Es bedeutet viel mehr, sich selbst die Zeit zu geben, die man braucht. Herzschmerz ist kein Wettlauf.
Die
4
Phasen
1. Verleugnung
Die Trennung fühlt sich unwirklich an. Man hofft, dass alles nur ein Missverständnis ist oder sich doch noch zum Guten wendet.
2. Trauern
Der Verlust wird bewusst. Gefühle wie Traurigkeit, Wut, Angst oder Sehnsucht treten in den Vordergrund. Diese Phase kann besonders schmerzhaft sein, ist aber ein wichtiger Teil der Verarbeitung.
3. Sich neu Orientieren
Nach und nach richtet sich der Blick wieder nach vorne. Neue Routinen entstehen, Interessen kehren zurück und das Leben gewinnt langsam wieder an Leichtigkeit.
4. Akzeptieren
Die Trennung gehört nun zur eigenen Geschichte. Der Schmerz ist nicht unbedingt vollständig verschwunden, bestimmt aber nicht mehr den Alltag. Es entsteht Raum für neue Erfahrungen, Beziehungen und Hoffnung.
Hier erfährst du was du sofort tun kannst damit es dir besser geht:



